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Eine Ode an die Sumpfdrachen

Servus ihr Lieben, da bin ich wieder!

Nicht wirklich ausgeschlafen, aber wenigstens annähernd auf Betriebstemperatur.

Habt ihr Terry Pratchetts „Wachen! Wachen!“ gelesen? Nein? Dann macht das mal, das ist ein wirklich vergnügliches Buch. Neben anderen Protagonisten, kommen in dieser Geschichte auch mehrere Sumpfdrachen vor, und gerade diese kamen mir heute (warum auch immer) in den Sinn.

Und ich muss gestehen, ich finde sie großartig!

Hier ein kleiner Auszug des Buches der ein bisschen Licht in die Sache bringt:

Männchen kämpften mit gespucktem Feuer, doch während der Brutzeit atmeten nur die Hennen (Natürlich nur bis zur dritten Brut. Danach waren sie Altglucken.) Flammen um die Eier auszubrüten – eine bemerkenswerte Fähigkeit, ermöglicht von der Verbrennung höchst komplexer Verdauungsgase; die Männchen beschränken sich darauf Feuerholz zu sammeln; eine Gruppe von Sumpfdrachen nannte man anstrengenden Haufen oder Peinlichkeit; Weibchen legten pro Jahr jeweils dreimal bis zu vier Eier, und die meisten wurden von unaufmerksamen Männchen zu Brei zertreten; Drachen beider Geschlechter beachteten sich kaum und zeigten nur Interesse an Feuerholz, angesehen von einer anderen Verhaltensphase, die sich alle zwei Monate wiederholte und ihnen die Zielstrebigkeit einer Kreissäge verlieh. (…) Die ganze Zeit über lebten sie auf einer chemischen Messerschneide: Ein falscher Schluckauf, und sie waren ein Fleck in der Landschaft.

Außerdem: Was die Auswahl von Nistplätzen betraf, hatten die Weibchen den Mutterinstinkt und die Vernunft eines Ziegelsteins. (…) Außerdem verfügte der Verdauungstrakt auch noch über andere komplexe Komponenten, zum Beispiel Röhren über fraktionierte Destillation – ein übergeschnappter Alchimist wäre begeistert gewesen. Kein noch so ehrgeiziger Sumpfdrache konnte jemals ein Königreich terrorisieren, es sei denn durch Zufall.

Ich finde diese Beschreibungen wirklich überaus gelungen. Zumal ich selbst ein kleines Exemplar dieser besonderen Gattung zu Hause habe, liebevoll „Schlümpfel“ genannt. („Rabenkind“ oder „Miese Kröte“ wenn's aus der Reihe tanzt, aber das tun sie alle mal...)

Mein Schlümpfel hat einen gesegneten Appetit, („Sie fressen alles, außer Metall und Eruptivgestein. Man darf nicht pingelig sein, wenn man in einem Sumpf aufwächst.“ - Lady Käsedick, Wachen! Wachen!) ist lebenslustig und ist an allem interessiert das lecker riecht, selbst wenn es sich um den Hirschtalg auf Omis Füßen handelt. Außerdem ist sie zu mehr oder weniger gleichen Teilen Nacktfrosch, Krümelmonster und Flederwisch. Auch als Ninja und Staubsauger macht es sich prima. Hab auch schon von anderen gehört, dass sie ein „Bernsteinschlumpf“ sein könnte, auch das wäre gut möglich.

Also, auf den Geschmack gekommen? Vielleicht wollt ihr jetzt auch einen kleinen, dreckigen aber überaus liebenswerten Sumpfdrachen in euer (noch) sauberes und heimeliges Zuhause holen? Oder wenigstens Terry Pratchett lesen?

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß dabei, und muss jetzt aufhören, da mein kleines Schlümpfel bereits beharrlich an meinem Bein knabbert...

Wer noch tiefer in die Welt der Sumpfdrachen eintauchen will, kann auch mal auf http://de.drachen.wikia.com/wiki/Draco_vulgaris vorbeischauen, es lohnt sich!

Ps: Ich glaub mein Schlümpfel ist eine Koboldgesichtige Rußflocke

Macht's gut und Adieu - Mary

5.4.17 19:51


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Und als Abschluss...

...31 Dein größter Traum?

Das Gefühl von Heimat zu finden und endlich irgendwo anzukommen. Denn obwohl ich ein wunderbares Leben habe, bin ich dennoch eine Suchende. Und schön langsam würde ich das gerne ändern...

Mir sagte einmal jemand, ich hätte es gut, denn ich könnte frei sein.

Aber was bedeutet Freiheit, wenn die Seele kein Zuhause hat?

Vielleicht habe ich ja das Glück irgendwann von beidem profitieren zu können. Wundervolle Freiheit und warme Stabilität für meine Seele. Bis dahin schreibe ich, kanalisiere meine Emotionen, Eindrücke und Gedanken um glücklich und ausgeglichen zu bleiben, und gebe mich leiser Hoffnung hin. Denn wie wir wissen, stirbt diese bekanntlich zuletzt...

Meine Lieben, dafür, dass ich mich ganz entspannt dem Thema „Blog“ zuwenden wollte, war diese Traumfänger-Challenge recht heftig für meine Verhältnisse. Es hat mir dennoch unheimlich Spaß gemacht! Nochmal danke für diese Idee Annika!

Danke auch an euch, liebe Leser, dass ihr mit mir diesen aufregenden und doch so vergnüglichen Monat durchgehalten habt! Vermutlich melde ich mich am Mittwoch wieder. Müde und ein bisschen ausgepowert, geh' ich erst Mal schlafen.

Macht's gut und Adieu - Gute Nacht! Mary V. Kelly

und ein letztes Mal: #wirsindtraumfaenger

31.3.17 20:44


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